Synergetisches Innenweltsurfen® mit der Synergetik Methode trainieren das synergetische Denken und erhöhen somit die synergetische Intelligenz als Teil der Lebenskompetenz. Der Umgang mit Komplexität will gelernt sein und führt zu Selbstheilung als individueller Prozess der Veränderung des Menschen und seiner Umgebung.

Eine Krankheit fällt nicht vom Himmel - Krebs auch nicht. Krankheit ist ein Symptom und ist als Krankheitsbild beschreibar und somit einzuordnen. Es soll 40.000 Krankheiten geben. Das sagt aber nur etwas über die Beschreibungskultur aus, die Krankheiten erfasst. Krankheiten gibt es garnicht, sondern nur kranke Menschen. Denn hinter einem kranken Menschen liegt sein erlebtes Leben und dies wurde oftmals nicht optimal gelebt. Nur eingeschränkt gelebt, weil es Verhaltensnormvorschriften gibt, die den Umgang der Menschen untereinander regeln. Wie der Einzelne funktioniert, ist daher für ihn selbst sehr sinnvoll herauszufinden. Methoden, die Selbsterfahrung in den Mittelpubkt stellen, sind hilfreich, um bessere Bewältigungsstrategien zu üben. Die dabei erzeugte Strategievielfalt oder Erhöhung der Lebenskompetenz führt zu mehr Lebendigkeit und zu mehr Gesundheit. Mehr Lebendigkeit zu mehr Gesundheit - klingt linear, ist aber ein Prozess der Veränderung. Alle Lebensprozesse sind komplex und nicht linear beschreibbar. Bei Krankheit liegen immer heftige unverarbeitete Traumen vor, die bis in das Familienfeld ragen und weitervererbt wurden. Dies kann man in der Innenwelt gut aufzeigen. Lernt jemand - durch Selbsterfahrung in der Innenwelt - wieder lebendig zu werden und seinen Lebenssinn zu finden, wird er gesünder. Verändert der Klient noch unter Anleitung die Informationsanordnung seiner PSYCHE wird er nachhaltig gesund.

Die Geburtsstunde der Chaostheorie 1963: "Der Flügelschlag des Schmetterlings" kann einen Tornado auslösen - oder einen verhindern, wie der Meteorologe Edward Lorenz herausfand. Der Flügelschlag des Schmetterlings ist aber nicht schuld an dem Tornado, sondern zeigt nur auf, das kleinste Einflüsse Wirkungen erzeugen können, die einen Prozess in eine andere Richtung kippen läßt. Krankheits- oder auch umgedreht Gesundheitsprozesse zeigen oftmals eine Selbstähnlichkeit zu diesem Phänomen. Ein falsches Wort, eine Mitteilung löst einen Schock aus, oder ein weiteres selbstähnliches Ereignis läßt ein System kippen - hin zu einer Krankheit oder auch einem Gesundheitsprozess, wenn man Ereignisse in der PSYCHE eines Menschen nachträglich verändern läßt. Dabei wären wir jetzt bei der Sichtweise der Synergetik bzw. der Synergetik Therapie, die die Erkenntnisse der Synergetik - wie Muster entstehen - auf die PSYCHE überträgt. Kleiner Einfluß - große Wirkung. Alle Prozesse unterliegen verschiedenen Parametern und sind daher prinzipiell nicht vorhersagbar. Beispiel: Jeder Arzt kann Chemo-Empfehlung nur statistisch begründen. Im Einzelfall ist die Wirkung nicht vorhersagbar. Führt sie zum Tode oder hilft sie bei der Heilung?

Aus der Sichtweise der Synergetik Therapie ist es daher sinnlos, Symptome zu bekämpfen, sondern es muß immer der Hintergrund einer Erkrankung und sein Entstehungsprozess aufgedeckt werden. Dies kann nur in der PSYCHE geschehen und somit auch nur in der PSYCHE verändert werden. Damit werden nahezu alle Erkrankungen und deren Verbesserungen bzw. Heilung in die Arbeitsebene der PSYCHE verlagert. Dies widerspricht einer schulmedizinischen allgemein verankerten Sichtweise, z.B. bei Krebs keine Zeit zu verlieren und beispielsweise eine sofortige OP, Chemo oder Bestrahlung durchzuführen.

Will die Schulmedizin deshalb keine Zeit verlieren, weil viele Menschen sich sonst alternative Wege suchen?

Die Schulmedizin ist nicht wissenschaftlich, sondern hat statistisch unterfütterte Erfahrungen.

Überleben wg. oder trotz Chemo? Epidemiologe Dieter Hölzel: "Ich befürchte, dass die systematische Ausweitung der Chemotherapie gerade bei Brustkrebs für den Rückgang der Überlebensraten verantwortlich sein könnte."

Prof. Kurth zur Chemotherapie: Häufig mehr Hoffnung als Nutzen ... - auf das Bild klicken

Symptombekämpfung oder den Hintergrund synergetisch aufdecken? Lineares oder synergetischen Denken? Das synergetische Denken nach Bernd Joschko wurde 2010 vom BVerwG bestätigt: Schulmedizinisches Denken ist primitiver, einfacher - befindet sich auf der untersten Ebene der Heilung.

Diese unterschiedliche Sichtweise wurde von Bernd Joschko dem Bundesverwaltunsgericht in Leipzig 2010 vorgetragen und genehmigt! Das OVG Lüneburg hatte vorher in seinem Urteil klar definiert:
"Im Übrigen darf dem Kläger bei dem von ihm vertretenen Ansatz zum wahren Entstehungsgrund von Krankheiten ohnehin keine Erlaubnis nach § 1 HPG erteil werden. Denn auch ein Heilpraktiker darf das Unterlassen der Inanspruchnahme notwendiger ärztlicher Hilfe nicht veranlassen oder stärken (vgl. VGH Mannheim, Beschl. V. 2.10.2008 – 9 S 1782/08 -, NJW 2009, 458 ff.), wie dies aber geschieht, wenn man – wie der Kläger – annimmt, Krankheiten seien nicht schulmedizinisch, sondern synergetisch zu heilen. Einem Bewerber, der im medizinischen Bereich solchen Fehlvorstellungen unterliegt und dementsprechend eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt, darf keine Erlaubnis nach § 1 HPG erteil werden (vgl. OVG Münster, Beschl. V. 20.11.2007 –12 A 3786/05 -, DVBI. 2008, 124 ff.)."

Das BVerwG definiert in der Revision zum Urteil des OVG Lüneburg am 26. August 2010 in Leipzig: "Die Kläger müssen, wenn sie Krankheiten behandeln wollen, selbst einschätzen können, ob ihre Methode gefahrlos angewandt werden kann oder ob die Grenzen ihrer Fähigkeiten überschritten sind und ein Arzt eingeschaltet werden muss”. Dafür braucht es nur den kleinen HP-Schein (Urteil vom VG Gießen im Dez. 2012). Weiter aus dem Urteil: „Die Methode präsentiert sich als etwas grundsätzlich Neues im Gesundheitswesen, als die „vierte Kraft“ im Gesundheitswesen neben Ärzten, Heilpraktikern und Psychotherapeuten sowie als höchste Stufe der Heilung – auf unterster Stufe steht danach die Schulmedizin mit einer bloßen Symptombekämpfung oder –unterdrückung.“



Beispiele für einen negativen "Flügelschlag eines Schmetterlings" löst Lungenkrebs aus - siehe www.Diagnoseschock.de

Beispiele für komplexe Zusammenhänge:

1) Je schneller Autos fahren, desto mehr Unfälle gibt es ?

 

2) Vogelgrippe

Was sagt Prof. Kurth zur Vogelgrippe? Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Kurth, hält es für wahrscheinlich, dass bei Ausbruch einer Vogelgrippe-Pandemie 30 Prozent der deutschen Bevölkerung infiziert werden könnten.

Lineares Denken entspringt dem Denken von der Aufteilung der Welt in Gut und Böse. Das Böse muß bekämpft werden.
Hier wird mit Angst vor dem Teufel, dort mit der Angst vor dem Todesvirus Druck gemacht. Hier soll der Teufel durch das kirchliche Dogma, dort das Virus durch das medizinische Dogma besiegt werden. Kirche und Medizin arbeiten Hand in Hand: Die eine betrügt den Menschen um sein Heil, die andere betrügt den Menschen um seine Heilung. K. W. Schneider


Dr. Rüdiger Dahlke zur Vogelgrippe in Deutschland: "Die Aktion, die Hühner einzusperren war an Lächerlichkeit durch nichts zu überbieten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein deutsches Huhn durch ein von einem überfliegenden asiatischen Vogel fallengelassenen Kotklümpchen getroffen und sich dieses freiwillig einverleiben würde, liegt deutlich unter der Wahrscheinlichkeit, dass das arme Huhn von einem Meteoriten erschlagen wird. Insofern könnten wir dann alle Hühner und uns selbst ständig einsperren. Auch die Gefahr von Teilen abstürzender Flugzeuge erschlagen zu werden, wäre in diesem Zusammenhang völlig neu zu diskutieren und sollte mindestens Politiker ermuntern, über eine allgemeine Helmpflicht nachzudenken. "

 

3) Schulmedizin
Im schulmedizinischen Gesundheitssystem fehlt der Wettbewerb der Ideen - lineares Denken beherrscht die Köpfe - alles wird ständig teurer. Gesundheit läßt sich nur ganzheitlich herstellen, Symptombekämpfung hat teure Nebenwirkungen... Prof. Lauterbach meint auch: Es fehlt der Wettbewerb Quicktime-Movie 7min

 

Frage: Was haben Milch, Rotwein und schwarzer Kaffee zu 80 % gemeinsam? Wasser! Ein Beispiel dafür, dass das Wesentliche nicht von der Majorität bestimmt wird.


Das synergetische Denken ist ein Geheimnis - es will erfahren werden.

Es geht weit über das übliche Denken hinaus, da es eine Wahrnehmungsleistung beinhaltet. Denken in komplexen Strukturen ist kreative Instuition. In synergetischen Innenweltreisen können Sie dieses Denken üben... Sie werden überrascht sein. Es ist ein Denken über das Denken - es ist nicht der Beobachter...

Synergetisches Denken und „Synergetische Intelligenz“ bei synergetischen Innenweltreisen
Synergetische Innenweltreisen mit der Synergetik Therapie trainieren das synergetische Denken und erhöhen somit die synergetische Intelligenz als Teil der Lebenskompetenz. Als Lebenskompetenz kann man die Fähigkeiten und Qualitäten des Menschen verstehen, am Leben intensiv, kreativ, individuell und lebendig teilzunehmen. Dieser potentiell optimale Zustand ist kein „Erleuchtungszustand“ – fern ab vom Leben, sondern die Fähigkeit bewusst und entscheidungsfähig am Leben an sich teilzunehmen.

Zur einfacheren Erklärung nutzen wir das weitverbreitete ganzheitliche Erklärungsmodell der Chakren, um den unterschiedlichen menschlichen Energiefluß zu beschreiben. Dieses Energiemodell kommt auch der synergetischen Sichtweise entgegen, den einzelnen Menschen als „offenes System“ zu betrachten, der von Energie durchströmt wird (Lebensenrgie Chi). Befindet sich dieser Mensch in Tiefenentspannung, kann er partiell seine Innenwelt wahrnehmen, bzw. seine inneren Blockaden und daran Veränderungen vornehmen, sodaß eine vorübergehender Chaosprozess zu einer neuen Stabilität führt. Dies ist ein echter emergenter Zustand, indem diese inneren partiellen Energieblockaden durch Selbstorganisation dauerhaft aufgelöst werden.

Während diesen Innenweltreisen werden viele neue menschliche Eigenschaften kennengelernt und somit gelernt bzw. trainiert und daher gleichzeitig die Lebenskompetenz gesteigert. In diesem inneren Verhalten, geht es nicht darum, sich richtig und intelligent zu verhalten, sondern das Paradoxe des Lebens kennenzulernen. Es geht nicht um eine Vertiefung erlernten Verhaltens, denn genau dieses würde möglicherweise ein Hindernis auf dem Weh zu neuen Erfahrungen sein. Es werden Lebensprozesse erlernt, die weit über den üblichen Begriff der Intelligenz hinausgehen und auch umfassender als der vor Jahren eingeführte Begriff der „emotionalen Intelligenz“ ist. Dafür wurde ein neuer Begriff der Intelligenz eingeführt:


Die „Synergetische Intelligenz“.
Der Begriff beschreibt einen umfassenden bewussten Zustand der Wahrnehmung und kreativen Handlungsfähigkeit. Diese übergeordneten Fähigkeiten werden umfassend und differenziert durch synergetische Innenweltreisen trainiert, da beide Gehirnhälften gleichzeit beteiligt sind und an einer Grenzfläche direkt mit dem Unterbewusstsein intensive Erfahrungen erlebt werden, die ein neues synergetisches Denken erfordern. Die Innenwelt umfasst in der Regel nicht nur die eigene konstruktivistische Welt, sondern auch noch das morphogenetische Welt der Existenz. Aller Erfahrungen der Menschheit sind potentiell zugänglich, die Symbolwelt direkt erlebbar, die eigene Seele kann sich offenbaren...

Normale wissenschaftliche Menschen mit hoher Intelligenz können diese Welt üblicherweise nicht erfassen und erkennen, da sie keine diesbezügliche Erfahrungen besitzen. Es ist so, als ob ein Mensch über „Liebe“ redet, der noch nie verliebt war. Hier ein Auschnitt aus dieser wissenschaftlichen Welt:

Können wir die Welt erkennen?

Gibt es „etwas“ ausserhalb der vom Gehirn interpretierten Sinneswahrnehmungen und wenn ja, ist diese bewusstseins-unabhängige Welt überhaupt erkennbar?
Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth, Direktor des Instituts für Hirnforschung der Universität Bremen, fasste die diesbezüglichen Ergebisse der Neurowissenschaften zusammen: „Unsere über die Sinnesorgane empfangene und vom Gehirn interpretierte und ergänzte Wahrnehmung ist sehr beschränkt, genetisch vorgegeben und frühkindlich geprägt.“ Ob man etwas sehe, rieche, höre oder schmecke, das vom Gehirn in Form neuronaler Frequenzen empfangene Endsignal sei immer dasselbe und nur aufgrund der bestehenden Verschaltungen zu dem jeweils ursächlichen Sinnesorgan könne das Gehirn Rückschlüsse auf Art und Inhalt der Wahrnehmung ziehen. An der Verarbeitung der Impulse weniger Millionen Sinneszellen seien dabei mehr als 30 Milliarden Nervenzellen beteiligt, die im Ergebnis – unter Rückgriff auf das Gedächnis – eine Wirklichkeit „konstruieren“, die mit der Realität – sollte es eine solche geben - nichts zu tun hat: „Die erlebte Welt wird vom Gehirn konstruiert, aber nicht nach unserem Willen.“ Unsere Wahrnehmung sei daher weder ein Abbild noch ein Symbol. Das denkende Subjekt konstruiere nichts, es sei selbst ein Konstrukt. „Also bin ich eine abgeleitete Existenz,“ folgerte hieraus der auch philosophisch vorgebildete Naturwissenschaftler Roth, Direktor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst, und schloss die daraus sich ergebende Frage an: „Wer nimmt eigentlich was war, wenn ich als Hirnforscher im Spiegel mein eigenes Hirn sehe, und wo passiert dieses – in einem ebenfalls konstruierten Raum-Zeit-Gefüge?“ Er glaube zwar an eine bewusstseins-unabhängige Realität, doch sei diese grundsätzlich unerkennbar. Man könne bestenfalls plausible Vorstellungen über sie entwickeln.

Die Welt muss wenigstens sein, wenn auch anders

Dies wollte der sich selbst als erkenntnistheoretischen Realisten einstufende Gerhard Vollmer, Professor für Philosophie an der TU Braunschweig, so nicht stehen lassen: „Viele unserer Konstruktionen scheitern doch, weil die Welt da draußen nicht so ist, wie wir uns das gedacht haben. In anderen Fällen sind wir aber auch erfolgreich und hoffen dann, dass wir die Welt richtig konstruiert, dass wir sie erkannt haben.“ Denken und Erkennen seien doch Leistungen des menschlichen Gehirns, das in der biologischen Evolution entstanden sei und sich daher (zumindest teilweise) an die reale Welt angepasst habe müsse: „Unsere kognitiven Strukturen sind das Ergebnis der evolutorischen Anpassung an eine reale Umwelt und sollten diese daher adäquat abbilden können.“ Hierfür spreche auch die Konvergenz der wissenschaftlichen „Erkenntnisse“, die zu einer immer präziseren Berechnung der gefundenen „Naturkonstanten“ und zu Erklärungsmodellen der Wirklichkeit geführt haben, die wenn nicht beweisbar, so zumindest (noch) nicht falsifizierbar sind. Natürlich sei Bewährung in der Praxis keine Garantie für die Wahrheit, auch falsche Theorien können erfolgreich sein, aber: „Der Erfolg der Wissenschaft lässt sich nur für einen als Realisten erklären.“ Jener Ausschnitt der Welt zumindest, an den sich der Mensch wahrnehmend, erfahrend und handelnd angepasst hat und den man als Mesokosmos bezeichnet, sei durchaus erkennbar: „In dieser Welt mittlerer Entfernungen und Zeiten, kleiner Geschwindigkeiten und Kräfte sowie geringer Komplexität fühlen wir uns zu Hause.“ Doch während Wahrnehmung und Erfahrung vorwiegend mesokosmisch geprägt seien, vermöge wissenschaftliche Erkenntnis – vor allem mit Hilfe der Sprache – den Mesoksomos zu überschreiten – und zwar in drei Richtungen: zum besonders Kleinen, zum besonders Großen und zum besonders Komplizierten. Die Wahrnehmungsfähigkeit und Intuition lässt uns dabei erfahrungs- und erwartungsgemäß in Stich. Dazu der promovierte Physiker Vollmer: „Die Verhältnisse etwa der Quantentheorie, der Relativitätstheorie oder der Chaostheorie kann niemand sich richtig vorstellen.“


Die Welt der Innenwelt auch nicht – kann man nur ergänzend sagen. Sie lässt sich aber erfahren. Allerdings sind besondere intelligente Fähigkeiten hilfreich.

Hier in der Innenwelt geht es nicht nur um die Fähigkeiten der normalen Intelligenz, sondern das synergetische Denken stellt eine Meta-Qualität dar. Es ist eine besondere Qualität der Informationsverarbeitung nötig, die ein harmonisches Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften, erfordert. Also ein kombinierendes Denken erfordert eine gleichzeitige Beanspruchung verschiedener Qualitäten des Erfindergeistes, des geistreichen Beobachtens, der Diagnosefähigkeit und ist zugleich eine große geistige Anstrengung.

Die rechte Gehirnhälfte empfängt die Informationen direkt – analog, die linke Gehirnhälfte erfasst gleichzeitig die Struktur, die Kernausage und kombiniert diese gleichzeitig mit komplexen erlernten Ausgangsfakten, die blitzschnell abgerufen werden. Dieser Vorgang geschieht im Hier + Jetzt, kann also nicht zwischengespeichert werden, sondern muß im direkten Analogievergleich emergentes Verhalten zeigen:
Neues entsteht im Moment der Wahrnehmung, da das Beobachtete auch gleichzeitig vom Beobachter beeinflusst wird.
Denken und Wahrnehmung geschieht üblicherweise aus einem mühsamen inneren Suchprozess, durch lineare Kombination von Daten aus der Erinnerung und als Kombination eigener Lernstrategien. Eine Neuentdeckung geschieht nur, wenn man das dabei entstehende Chaos sich selbst ordnen lässt – doch dieses haben wir verlernt geschehen zu lassen. Es ist schwierig, nicht zu denken, um dadurch Raum zu schaffen, indem Neues entstehen kann, was nicht gedacht werden kann.

Synergetisches Denken stellt ein Lernprozess dar, der in dem Moment anfängt zu existieren, indem das Lernexperiment mit unvollständigem Wissen angereichert ist und indem die Anknüpfungspunkte dieser inneren Struktur des Problems auffallen und sich dadurch weiterentwickeln in einem freifliessenden Gedankenfluß, der kreative Aspekte beinhaltet, also eine Neuverknüpfung erlaubt zwischen Verbindungen, die es schon gibt und Strukturen, die sich bilden während der kreativen Qualität des Denkens.
Synergetisches Denken ist mit einer ständigen analogen Wahrnehmung verbunden, läuft über eine große Intensität und Dauer, produziert dabei eine ständige Koordinationsleistung und strukturiert diesen kreativen inneren Fluß ständig in neue Bahnen.
Zu treffende Aussagen müssen in dem Moment inhaltlich überblickt werden, also eine Visionsfähigkeit besitzen, gleichzeitig logisch verknüpft werden, die sich gegenseitig regulieren, also in einem Gesamtzusammenhang angeordnet sind.

Im Begriff Koordinationsakrobatik lässt sich erahnen, dass, wie in der Aussenwelt echte Akrobaten eine eingeübte Figur anbieten, diese Gestaltleistung verschiedener Aspekte ein zeitgleicher Vorgang darstellt, des Denkens, des Sprechens und des Hörens. Dieses synergetische Denken kann beim freien Reden durch freies Assoziieren der von selbst auftauchenden Gedanken nur über Lernen mit Rückkoppelungen trainiert werden, denn der Hörer der Worte muß gleichzeitig der Sprecher der Worte sein und seinem Unterbewusstsein „Anweisungen“ geben, die richtigen Gedanken zu liefern, die folgerichtig in Worte gekleidet ausgesprochen werden müssen. Dieser Vorgang selbst ist wahrnehmbar gemachtes synergetisches Denken. Retoriker, die einstudierte Sätze abliefern, arbeiten mit mäßiger Intelligenz eines Computers, der wie in eine Schallplattenrille rutscht. Daher haben sie auch „Lampenfieber“, da ihnen jederzeit ganze Passagen der Informationen – der einstudierten Rede und des abgespeicherten Wissens – wegrutschen können, also im Gedächtnisspeicher hängen bleiben. Synergetisches Denken produziert sich selbst, wie ein Maler sein Bild malt, immer wieder neu als kreative Leistung des Momentes.

Neue Gedanken des Momentes oder Einwürfe von beteiligten Zuhörern oder mitwirkenden Mitmenschen wirken wie Störungen im linearen Ablauf von feststehenden Gedankengebäuden, daher erfordert synergetisches Denken eine Strukturierungsflexibilität, indem es die vorhandenen Informationen neu koordiniert und von daher ist eine Koordinationskapazität des synergetischen Denkens ein Parameter des neuen Produktes. Können alle Einwände - auch die scheinbar widersprüchlichen – kombiniert werden, so daß eine Gesamtgestalt daraus wird? Also eine stimmige neue Antwort die Einwände integriert, statt abwehrt? Dies kann nur das Unterbewusstsein leisten, indem es die räumliche mentale Fähigkeit nutzt, blitzschnell Skizzen anzufertigen und diese zu visualisieren und in ein gedankliches und sprachliches spontanes „output“ zu bringen: Es ist wie ein Balanceakt zwischen kreativem Nonsens, gepaart mit schnellen logischen Abgleich des Faktenwissens.

Das synergetischer Denken ist immer das Ergebnis der Parallelaktivität beider Gehirnhälften, indem ein visualisierungsträchtiges Problem durchdacht wird und indem räumlichen Vorstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven erzeugt werden.

Diese Meta-Qualität ergibt sich aus dem harmonischen Zusammenspiel der gleichzeitigen Nutzung verschiedener Denkqualitäten: Der Qualitäten der üblicherweise trainierten Intelligenz und der emotionalen Intelligenz, der Fähigkeit der empathischen Wahrnehmung des Mitmenschen zur synergetischen Intelligenz. Sehr hilfreich sind innere Prozessgestalten, die partiell Denkprozesse autonom übernehmen können: Man brauchst sie nur nach Informationen zu befragen.

Man könnte auch sagen, die verschiedenen Repräsentationsformate der menschlichen Informationsverarbeitung sollten gemeinsam zur Geltung kommen. Den flexiblen Wechsel dieser Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen sollte der Träger von synergetischer Intelligenz in eigener Entscheidung und Freiheit selbst steuern können.


Synergetisches Denken lässt sich erfassen mit folgenden Parametern:

1. Analoge Empfänglichkeit: Gesamtwahrnehmung, Gestaltwahrnehmung, Symbolwahrnehmung
2. Koordinationskapazität: Wieviel Einflussparameter dürfen gleichzeitig da sein und sich räumlich abbilden - Profilings
3. Strukturierungsflexibiliät: Informationen auf das wesentliche reduzieren und kombinieren
4. Empathie: Sich in andere Hineinversetzen und Hineinfühlen
5. Räumliche Vorstellungen entwickeln und verschiedene Positionen einnehmen
6. Mentales Denken. Räumliches dynamisches durchspielen auf einer virtuellen Ebene
7. Koordinationsakrobatik: Logische Verknüpfungen aus verschiedenen Perspektiven gleichzeitig zu einer Gestaltbildung erzeugen
8. Ausdauer und Intensität: Prozesshaftes Denken erfordert dynamische Veränderungen durch freilaufende Prozesse
9. Umstrukturierungsfähigkeit. Ergebnisse im neuer Kontext experimentieren
10. Lernexperimente als „unlösbare Aufgabe“
11. Erforschung der Realitäten: Was die Welt zusammenhält und sie verändert
12. Freiheit der Veränderung, Welche Anknüpfungspunkte bieten Veränderungschancen?
13. Prozesshafte Veränderungen
14. Arbeiten mit Prozessgestalten
15. Manifestationsfähigkeit


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Fragebogen zur Arbeit mit der Synergetik Methode:

Klient erfasst eigene Werte zur Lebenskompetenz

Synergetik Therapeut bewertet den Zustand der Innenwelt und des synergetischen Prozesses

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"Synergetische Intelligenz - Emotionale Intelligenz" - ein Vergleich

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Lineares Denken:
Ein verrücktes Beispiel? Sonne soll Hautkrebs verursachen - jetzt wird die Sonne verbannt
- Sonne und Hautkrebs?

Quicktime-Movie - 38 sec

Ärzte bestimmen unser Denken und beeinflussen die Gesetzgebung.

Wer denkt linear?

Die Politiker oder die Schulmediziner?

Früher haben die Pfarrer unsere Welt geprägt - sind es heute die Ärzte?

Wußten Sie schon, daß wenn die Sonne scheint, der Verzehr von Himbeereis rapide zunimmt? Und auch der Sonnenbrand!
Vielleicht macht ja Himbeereis Sonnenbrand?

... aber vielleicht macht ja die Sonnencreme Hautkrebs, wie einige Menschen mittlerweile meinen.

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Auszug aus dem offiziellen Protokoll der Academy of Life Veröffentlicht in der Wiener Zeitung vom 12./13. Juli 2002 - Redigiert von Eugen-Maria Schulak www.philosophische-praxis.at/zeilinger.html
 

Der internationalen Öffentlichkeit ist der 56-jährige Anton Zeilinger, Professor für experimentelle Physik an der Universität Wien, seit 1997 ein Begriff. Damals gelang seiner Forschungsgruppe die weltweit erste Quantenteleportation, eine direkte Übertragung des Zustandes eines Lichtteilchens unter Überwindung von Zeit und Raum, ohne die Zurücklegung eines Weges von A nach B. 1999 erfolgte eine weitere Premiere: die erste Verschlüsselung einer Geheimnachricht durch Quantenkryptographie. Die Sicherheit dieses Systems, das laut Zeilinger in absehbarer Zeit serienreif wird, sei durch Naturgesetze gewährleistet. Das folgende Interview fand im Zuge der Einladung Zeilingers an die Siemens Academy of Life statt - in seiner Rolle als einer der bedeutendsten Wissenschafter Österreichs.

Anton Zeilinger: Ich halte die Philosophie für sehr, sehr wichtig. Sie ist für mich ein Zusammenführen aller Denkerfahrungen und aller Lebensbereiche. Früher nannte man die Physik noch "Naturphilosophie".Die philosophischen Aspekte an der Physik sind durch die Verschiebung der Naturwissenschaften in die U.S.A. leider ins Hintertreffen geraten. Die Physiker von heute sind eher Bastler als Denker und das ist schade. Die Bastelei wird sich aber totlaufen, dessen bin ich mir sicher. Meine Motivation ist die, zu sehen, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Wiener Zeitung: Welches Weltbild ergibt sich aus den Ergebnissen Ihrer Forschung?

Anton Zeilinger: Also das Weltbild, das man eigentlich nur haben kann, ist ein sehr offenes. Diese naive Sichtweise, dass wir deterministische, mechanistische Maschinen sind, löst sich offenbar auf, ist nicht haltbar. Das wissen nur die Biologen noch nicht. Aber sie werden schon noch darauf kommen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir in den Naturwissenschaften erst am Anfang stehen. Es ist auch ganz offenkundig: Wir betreiben Naturwissenschaft erst drei-, vierhundert Jahre. Zu glauben, dass wir nach dieser kurzen Zeit bereits alles gefunden haben, das ist doch unglaublich arrogant. Ich glaube, die wirklichen Fragen ahnen wir noch gar nicht. Die kommen erst.

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Auch Politiker fangen an synergetisch zu denken - Beispiel: "Vielleicht könnte ein synergetisches Denken zu neuen Überlegungen führen. (Martin Börschel [SPD].
www.stadtkoeln.de/imperia/md/content/ pdfdateien/pdf134/wortprotokollerat/58.pdf - 42. Sitzung vom 26. September 2002 Rat der Stadt Köln -

 

 

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Zuletzt aktualisiert am: 06-Sep-2005 21:53
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